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Wir, das fotozentrum Organisation und Marketing Hannawald zeigen Ihnen hier einige Beispiele unserer einstellbaren, möglichen Prozessparameter, um die Qualität der Scans weiter zu steigern.

Für alle Filmformate bzw. Dias bestellbare additive, qualitäts-verbessernde Merkmale für Highend-Scanergebnisse

Wir arbeiten mit Hightech-Film-Scannern mit verschiedenen Scan-Modi (Normal (Einfachscan), Normalfein (2fach), Fein (4fach), Sehr fein (8fach) bis Ultrafein (16fach). Aus diesen Modi können Sie die Qualität, die Sie gerne in Ihrem Endprodukt, also den elektronischen Bildern auf Ihrer CD oder DVD haben möchten, selbst wählen. Der einfachste Dia-Scan ist der Normalmodus. Im Normalmodus (Einfachscan) werden die Bilddaten direkt vom (Analog- / Digital-Wandler) A/D-Wandler übernommen. Im Mehrfachscanmodus werden mehrere Scans derselben Vorlage miteinander kombiniert, um den Signal-Rauschabstand zu verbessern. Das bedeutet, wo viele andere Scanner nur noch schwarz sehen, erkennen unsere Systeme noch Details. Je höher der Faktor des Mehrfachscans ist, führt dies zu längeren Scanzeiten je Dia. Allerdings ergibt sich damit auch eine entsprechend deutlich höhere End-Qualität des gescannten Films.


Via Internet und/oder Monitor sind die Unterschiede des Mehrfachscans sehr schwer zu demonstrieren.
Nebenstehend haben wir mit einer 2500fachen Vergrößerung des jeweils gleichen Motives (Ausschnittes) versucht darzustellen, wie die Unterschiede leicht nuanciert auf dem Monitor zu erkennen sein können. Beim Großformat FineArt-Druck kommen diese Differenzierungen dann deutlicher zum Tragen.

Eine weitere bahnbrechende Technologie, über die unsere Scanner verfügen ist der Digital ICE4 Advanced Modus.
Für Dias und andere Filmmaterialien setzen wir zur elektronischen Staub- und Kratzerentfernung den Digital ICE4 Advanced Modus ein. Zur Entfernung dieser Störugen besitzen unsere Scanner eine zusätzliche, hardwareintegrierte Infrarotlichtquelle. Mit dieser wird das Filmmaterial abgetastet und störende Staubpartikel (Erhabenheit auf dem Filmmaterial) oder Kratzer (Vertiefung im Filmmaterial) elektronisch herausgerechnet und eliminiert. Deutlich sichtbar in den beiden unten gezeigten Beispielbildern: mit und ohne Staubpartikel.

Beispiel ohne ICE4
Beispiel mit ICE4

Beispiel mit ICE4 und GEM
Je nach ASA- oder DIN-Zahl besitzt jeder Film ein mehr oder weniger stark ausgeprägtes Filmkorn. Zur Reduktion oder Eliminierung verwenden wir beim Scanprozess das
Grain Equalization Management, kurz genannt GEM oder bei SilverFast GANE. In den beiden oben abgebil-
deten Bildausschnitten ist das Filmkorn deutlich zu sehen. Im nebenstehenden linken Beispielbild dagegen ist das Filmkorn unter Verwendung von GEM deutlich reduziert. Der Scan erfolgte im linken Beispiel mit GEM unter Beibehaltung von Digital ICE4 Advanced.

Was tun, wenn die Dias oder das Filmmaterial in die Jahre gekommen sind und an Farbe einbüßen?
Zunächst einmal müssen Sie nicht verzweifeln! Für ältere und farblich verblasste Dias oder Filmmaterial kann das Verfahren Restoration of Colours (Restaurierung der Farben) eingesetzt werden. Dieses Verfahren, kurz genannt ROC, ermöglicht die Farben aus verblassten Dias wieder zurück zu "zaubern". Allerdings ist dieses Verfahren nicht ganz unaufwendig. So muss bei ROC jedes einzelne Bild in Augenschein genommen werden, da es bei unterschiedlichen Belichtungen oder als Beispiel "Winteraufnahmen mit viel Schnee" (also weiß) zu Übersteuerungen der Farben führen könnte. Bei SilberFast wird dieses Verfahren ACR genannt.
Scan ohne weitere eingestellte Parameter
Scan mit ROC und Digital ICE4 Advanced


Für sehr kontrastarme oder flaue Bilder setzen wir Scan Image Enhancer (Bild-Scan-Verbesserung, kurz genannt SIE) ein. Zur Verbesserung der Detailzeichnung in über- und unterbelichteten Bildbereichen können wir bei Bedarf Dynamik Exposure Extender (Dynamische Belichtungserweiterung kurz genannt DEE) einsetzen.

Der Einsatz dieser drei letztgenannten Funktionen oder Parameter (ROC, SIE oder DEE) erfordert zwar mehr Zeit; die Verbesserungen, die bei verblasstem Filmmaterial erreicht werden, können jedoch beachtlich sein und diesen zusätzlichen Aufwand rechtfertigen.

Diascan Normal (einfach)
(leicht grobe Struktur bei den Farbübergängen)
Diascan fein (4fach)
(Farbübergänge werden bereits deutlich weicher)
Diascan sehr fein (8fach)
(Farbübergänge werden zusehens harmonischer)
Diascan ultrafein (16fach)
(Perfekt nuancierte und harmonische Farb- und Hell-/Dunkelübergänge)
Anhand des folgendes Beispiel-Dia (siehe rote Markierung) zeigen wir die Anwendung von ICE4 und GEM.
Anhand des folgenden Dias aus dem Jahre 1959 möchten wir ROC verdeutlichen.
Die Farbe Rot ist bei diesem Beispiel-Dia über Jahre hinweg verloren gegangen. Mit Hilfe der feinen Parametrierung von ROC konnte das Ursprungsbild digitalisiert wieder hergestellt werden. Gleichzeitig wurde der Staubpartikel mit Hilfe von Digital ICE4 Advanced herausgerechnet.
(siehe Ausschnitt rechtes Bild)
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